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Allgemeine Geschäftsbedingungen

BEG Solutions GmbH, Stand: September 2025

1. Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen

1.1. Für die Geschäftsbeziehung zwischen der BEG Solutions GmbH, Im Schollengarten 1B, 76646 Bruchsal (im Folgenden „ANBIETER“) und dem Empfänger der Leistungen (im Folgenden „KUNDE“, gemeinsam auch „PARTEIEN“), insbesondere im Hinblick auf Leistungen aus Kundengewinnung, Mitarbeitergewinnung, Fotografie, Videografie, Social Media Marketing, Content- und Designerstellung, Webseitenerstellung sowie Online- und Performance-Marketing (nachfolgend gemeinsam „Leistungen“), gelten ausschließlich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

1.2. Das Angebot des ANBIETERS richtet sich ausschließlich an Unternehmer (§ 14 BGB) bzw. an Gewerbetreibende. Mit Vertragsschluss bestätigt der KUNDE, die angebotenen Leistungen ausschließlich zu gewerblichen oder selbstständigen Zwecken zu beauftragen. Diese AGB gelten nicht gegenüber Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB.

1.3. Abweichende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des KUNDEN gelten nur, wenn der ANBIETER ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch dann, wenn der ANBIETER in Kenntnis entgegenstehender Bedingungen des KUNDEN Leistungen vorbehaltlos erbringt.

1.4. Die vertragliche Grundlage ergibt sich aus der individuellen Absprache (z. B. Angebot, E-Mail, Buchungsbestätigung) sowie den zum Zeitpunkt der Beauftragung gültigen AGB des ANBIETERS.

1.5. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten auch für künftige Geschäftsbeziehungen, selbst wenn nicht nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen wird.

1.6. Zur besseren Lesbarkeit wird das generische Maskulinum verwendet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten jedoch für alle Geschlechter gleichermaßen.

2. Vertragsschluss

2.1. Die Präsentation von Leistungen auf Webseiten, in sozialen Netzwerken, Broschüren oder Anzeigen stellt kein bindendes Angebot dar, sondern eine unverbindliche Einladung zur Abgabe eines Angebots durch den KUNDEN.

2.2. Der Vertragsschluss kann schriftlich, in Textform (z. B. per E-Mail), telefonisch oder fernmündlich (z. B. Videochat) erfolgen. Der KUNDE willigt ein, dass fernmündliche Gespräche mit vorherigem Hinweis zu Beweis- und Dokumentationszwecken aufgezeichnet werden dürfen.

2.3. Der KUNDE verpflichtet sich, keine Zugangsdaten, Materialien, Videos oder internen Links an Dritte weiterzugeben, sofern keine ausdrückliche Erlaubnis des ANBIETERS vorliegt.

2.4. Angebotsfrist: Sofern im Einzelfall keine abweichende Frist schriftlich vereinbart oder im Angebot selbst angegeben wurde, sind Angebote des ANBIETERS ab dem Datum der Übermittlung für einen Zeitraum von maximal zehn (10) Werktagen verbindlich. Nach Ablauf dieser Frist kann der ANBIETER das Angebot jederzeit ändern oder widerrufen. Eine spätere Annahme durch den KUNDEN bedarf stets einer neuen Bestätigung durch den ANBIETER.

2.5. Beginn der Vertragslaufzeit: Sofern zwischen den PARTEIEN kein abweichender Startzeitpunkt schriftlich vereinbart wurde, beginnt die Vertragslaufzeit mit dem frühesten der folgenden Zeitpunkte:
– dem Datum der Angebotsannahme durch den KUNDEN (z. B. durch schriftliche Bestätigung, Buchung oder Rücksendung eines unterschriebenen Angebots),
– oder dem Datum des Zahlungseingangs der ersten (Teil-)Zahlung beim ANBIETER.
Beide Ereignisse gelten als verbindlicher Beginn der Zusammenarbeit.

3. Leistungen

3.1. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der individuellen Vereinbarung zwischen den PARTEIEN.

3.2. Der ANBIETER ist berechtigt, sich zur Erfüllung einzelner oder aller Leistungen Dritter (insbesondere Subunternehmer) zu bedienen.

3.3. Der ANBIETER schuldet keinen bestimmten Erfolg, insbesondere keinen wirtschaftlichen oder quantitativen Erfolg (z. B. Anzahl Leads oder Bewerbungen), sofern nicht ausdrücklich vereinbart.

4. Besondere Bestimmungen im Bereich Online- und Performance-Marketing

4.1. Sofern der ANBIETER im Namen des KUNDEN handelt (z. B. bei Werbekampagnen), erteilt der KUNDE dem ANBIETER eine entsprechende Vollmacht.

4.2. Das Werbebudget wird vom KUNDEN selbst festgelegt und direkt an die jeweilige Plattform (z. B. Meta, Google, LinkedIn etc.) gezahlt, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

4.3. Der ANBIETER übernimmt keine Verantwortung für Ablehnungen, Sperrungen oder Änderungen durch Drittplattformen. Dies hat keinen Einfluss auf den Vergütungsanspruch des ANBIETERS.

4.4. Der KUNDE erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den im Rahmen der Kampagnen bereitgestellten Inhalten für die Dauer der Vertragslaufzeit. Weitergabe, Vervielfältigung oder kommerzielle Verwertung ist untersagt.

4.5. Der KUNDE räumt dem ANBIETER ein sachlich und zeitlich uneingeschränktes, weltweites Nutzungsrecht an allen von ihm im Rahmen der Kampagnen bereitgestellten Inhalten ein.

5. Besondere Bestimmungen im Bereich Social Media, Content und Design

5.1. Die inhaltliche Abstimmung erfolgt regelmäßig im Vorfeld; die konzeptionelle Letztentscheidung liegt beim ANBIETER.

5.2. Bei mehrfacher Überarbeitung gilt: Die Rechteübertragung erfolgt erst mit Bereitstellung der finalen Werkfassung. Unbearbeitetes Material bleibt vom Nutzungsrecht ausgeschlossen.

5.3. Der KUNDE erhält ein einfaches, zeitlich und örtlich unbegrenztes Nutzungsrecht am finalen Content. Eine Weitergabe oder der Verkauf an Dritte ist nicht gestattet.

6. Besondere Bestimmungen im Bereich Fotografie und Videografie

6.1. Der KUNDE verpflichtet sich, zum vereinbarten Aufnahmetermin pünktlich zu erscheinen. Verzögerungen oder Absagen sind dem ANBIETER unverzüglich mitzuteilen. Vom KUNDEN verschuldete Verzögerungen können zu Mehrkosten führen.

6.2. Bei Absagen weniger als vier Wochen vor dem Termin ist der KUNDE verpflichtet, mindestens 30 Prozent der vereinbarten Vergütung zu zahlen. Bei Absagen innerhalb von 7 Tagen wird die gesamte Vergütung fällig – es sei denn, es wird ein Ersatztermin vereinbart.

6.3. Die finale Werkfassung (inklusive etwaiger Bearbeitung) wird dem KUNDEN digital oder auf physischen Datenträgern übergeben.

6.4. Die Rechteübertragung erfolgt mit Bereitstellung der finalen, bearbeiteten Aufnahmen. Unbearbeitetes Rohmaterial ist nicht zur Nutzung freigegeben.

6.5. Der KUNDE ist verpflichtet, den ANBIETER bei der Verwendung der Aufnahmen als Urheber zu benennen, insbesondere in Printmedien und Onlineplattformen.

7. Besondere Bestimmungen im Bereich Print

7.1. Der KUNDE ist für die rechtzeitige Druckfreigabe verantwortlich. Für Fehler nach erteilter Freigabe übernimmt der ANBIETER keine Haftung.

7.2. Lieferungen erfolgen an die vom KUNDEN angegebene Adresse. Etwaige Verspätungen durch unvollständige oder falsche Angaben gehen zu Lasten des KUNDEN.

7.3. Liefertermine gelten stets als unverbindlich, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

8. Besondere Bestimmungen im Bereich Webseitenerstellung

8.1. Die Leistungen erfolgen auf Grundlage des zum Vertragsschluss bekannten technischen Stands. Spätere technische Änderungen oder Softwareupdates Dritter sind nicht automatisch Vertragsgegenstand.

8.2. Der ANBIETER wahrt bei der gestalterischen Umsetzung seine kreative Freiheit. Das Letztentscheidungsrecht bezüglich Struktur und Design liegt beim ANBIETER.

8.3. Der KUNDE stellt sicher, dass seine technische Umgebung (Server, CMS etc.) den Anforderungen entspricht.

8.4. Bei Programmierleistungen verpflichtet sich der KUNDE, den ANBIETER im Impressum als Urheber zu nennen („BEG Solutions GmbH“).

9. Vergütung

9.1. Die vereinbarte Vergütung ergibt sich aus dem jeweils gültigen Angebot. Soweit Ratenzahlungen vereinbart sind, ist die erste Rate sofort fällig, weitere jeweils monatlich im Voraus.

9.2. Eine vereinbarte Einrichtungsgebühr fällt – sofern nicht anders geregelt – einmalig an.

9.3. Eine Unterbrechung oder Verzögerung auf Wunsch oder durch Verschulden des KUNDEN entbindet nicht von der Zahlungspflicht.

9.4. Der KUNDE ist zur Vorleistung verpflichtet. Rechnungen sind innerhalb von 7 Tagen ab Zugang zur Zahlung fällig.

9.5. Unterlässt der KUNDE eine erforderliche Mitwirkung, ohne dass der ANBIETER dies zu vertreten hat, bleibt die Vergütungspflicht bestehen.

9.6. Aufrechnungen oder Zurückbehaltungen durch den KUNDEN sind nur bei unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Gegenforderungen zulässig.

10. Verzug

10.1. Leistungspflichten des ANBIETERS beginnen nur, wenn der KUNDE die vereinbarte Vergütung vollständig bezahlt und alle erforderlichen Mitwirkungshandlungen erbracht hat.

10.2. Bei Zahlungsverzug ist der ANBIETER berechtigt, alle Leistungen bis zur vollständigen Begleichung offener Beträge zurückzuhalten.

10.3. Gerät der KUNDE mit mindestens zwei Raten in Verzug, ist der ANBIETER berechtigt, den Vertrag aus wichtigem Grund zu kündigen und Schadenersatz geltend zu machen. Angemessene Gutschriften für ersparte Aufwendungen werden berücksichtigt.

10.4. Quartalsweise Vorauszahlung bei Zahlungsverzug: Befindet sich der KUNDE mit einer Zahlung in Verzug, ist der ANBIETER berechtigt, sämtliche wiederkehrenden Zahlungen (z. B. Betreuungspauschalen) auf eine quartalsweise Vorauszahlung umzustellen. Der KUNDE wird darüber schriftlich informiert. Die Umstellung erfolgt zum nächsten Abrechnungszeitraum – ohne Zustimmungserfordernis. Bereits offene Beträge bleiben unberührt und sofort fällig.

11. Sonstige Pflichten der PARTEIEN zur Durchführung der Leistungen

11.1. Vertragsleistungen werden ab dem vereinbarten Vertragsbeginn bzw. mit Vertragsschluss erbracht.

11.2. Der KUNDE stellt sicher, dass dem ANBIETER alle zur Leistungsausführung erforderlichen Informationen rechtzeitig zur Verfügung stehen.

11.3. Der KUNDE ist verantwortlich für die rechtliche Zulässigkeit seiner Inhalte. Eine Prüfungspflicht seitens des ANBIETERS besteht nicht.

11.4. Leistungen, die keine physische Anwesenheit erfordern, können digital (z. B. via Zoom, Teams etc.) erbracht werden.

11.5. Der KUNDE ist für die technische Nutzbarkeit (Internet, Geräte, Software) selbst verantwortlich.

11a. Mitwirkungspflichten des KUNDEN

11a.1. Der KUNDE verpflichtet sich, alle notwendigen Mitwirkungshandlungen rechtzeitig und vollständig zu erbringen. Dazu zählen insbesondere:

  • Teilnahme an einem Onboarding-Termin
  • Bereitstellung aller angeforderten Inhalte und Daten
  • Termingerechte Freigabe von Texten, Layouts, Anzeigen
  • Technische Umsetzung erforderlicher Maßnahmen
  • Reaktion auf Bewerbungen innerhalb von 3 Werktagen
  • Entfernung schädlicher Inhalte (z. B. veraltete Stellenanzeigen)
  • Bereitstellung des Werbebudgets zum vereinbarten Zeitpunkt

11a.2. Unterlässt der KUNDE eine notwendige Mitwirkung, bleibt die Zahlungspflicht unberührt. Der ANBIETER ist nicht zur Leistung verpflichtet, solange die Mitwirkung ausbleibt.

11a.3. Eine etwaig vereinbarte Erfolgsgarantie gilt nur bei vollständiger und fristgerechter Mitwirkung.

12. Vertragslaufzeit

12.1. Der Vertrag wird für die im Angebot individuell vereinbarte Laufzeit (Erstlaufzeit) fest geschlossen. Eine ordentliche Kündigung während der Erstlaufzeit ist ausgeschlossen.

12.2. Die Vertragslaufzeit beginnt mit dem vereinbarten Leistungsbeginn (z. B. Kampagnenstart). Die Fälligkeit der Einrichtungsgebühr bleibt davon unberührt.

12.3. Sofern nicht abweichend vereinbart, verlängert sich der Vertrag automatisch jeweils um einen Monat, wenn er nicht spätestens vier Wochen vor Ablauf schriftlich (Textform ausreichend) gekündigt wird.

12.4. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

13. Zahlungsbedingungen

13.1. Zahlungen sind per SEPA-Lastschrift, Rechnung oder CopeCart möglich.

13.2. Der KUNDE verpflichtet sich, dem ANBIETER innerhalb von 7 Tagen nach Vertragsschluss eine gültige SEPA-Einzugsermächtigung zu erteilen, sofern nicht anders geregelt.

13.3. Gebühren oder Rücklastkosten, die durch ungedeckte Konten oder unberechtigte Rückbuchungen entstehen, trägt der KUNDE.

13.4. Die Zahlungsabwicklung kann über externe Zahlungsdienstleister (z. B. CopeCart, Stripe, PayPal oder vergleichbare Anbieter) erfolgen. In diesem Fall gelten ergänzend die jeweiligen Bedingungen und Datenschutzrichtlinien dieser Drittanbieter. Der KUNDE erklärt sich damit einverstanden, dass zur Zahlungsabwicklung notwendige Daten an den jeweiligen Anbieter übermittelt werden.

14. Haftung auf Schadensersatz

14.1. Der ANBIETER haftet für Schäden nur nach Maßgabe der folgenden Bestimmungen.

14.2. Für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit haftet der ANBIETER unbeschränkt, sofern diese auf Vorsatz oder Fahrlässigkeit beruhen.

14.3. Für sonstige Schäden haftet der ANBIETER nur bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz sowie bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). In diesen Fällen ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.

15. Datenschutz und Geheimhaltung

15.1. Der ANBIETER verarbeitet personenbezogene Daten des KUNDEN ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen und der Zweckbindung des Vertrags. Alle Daten werden vertraulich behandelt.

15.2. Die PARTEIEN verpflichten sich gegenseitig, alle im Rahmen der Vertragsbeziehung bekannt gewordenen, nicht öffentlich zugänglichen Informationen streng vertraulich zu behandeln. Dies gilt auch nach Beendigung des Vertrags.

15.3. Vertraulichkeit von Preisvereinbarungen: Der KUNDE verpflichtet sich, sämtliche Preisabsprachen, Rabatte oder Sonderkonditionen vertraulich zu behandeln und nicht gegenüber Dritten offenzulegen – insbesondere nicht in Bewertungen, Foren oder öffentlichen Aussagen (mündlich oder schriftlich). Ein Verstoß kann Unterlassungs- und ggf. Schadensersatzansprüche nach sich ziehen.

15.4. Rufschädigung und Kommunikationsverhalten: Der KUNDE verpflichtet sich, keine geschäftsschädigenden, unwahren oder ehrverletzenden Aussagen über den ANBIETER, dessen Leistungen oder Mitarbeiter zu tätigen – weder öffentlich (z. B. Social Media, Bewertungsportale) noch gegenüber Dritten. Ein Missbrauch von Kommunikationskanälen (z. B. Drohungen, Spam, Störungen) ist untersagt. Verstöße können rechtlich verfolgt werden.

16. Abnahme

16.1. Sofern die beauftragte Leistung als Werkleistung zu qualifizieren ist, erfolgt eine förmliche oder konkludente Abnahme.

16.2. Der ANBIETER kann nach Abschluss von Teilleistungen eine Teilabnahme verlangen.

16.3. Erklärt sich der KUNDE nicht innerhalb von 7 Werktagen nach Aufforderung zur Abnahme, gilt die Leistung als stillschweigend abgenommen.

17. Urheberrecht und Nutzungsrechte

17.1. Alle erstellten Inhalte, Designs, Texte, Bilder, Videos, Webseiten und sonstigen Werke sind urheberrechtlich geschützt.

17.2. Die Rechteübertragung steht unter der aufschiebenden Bedingung vollständiger Zahlung durch den KUNDEN.

17.3. Der KUNDE räumt dem ANBIETER das Recht ein, Marken, Logos und geschäftliche Kennzeichen im Rahmen der Leistungserbringung zu verwenden.

17.4. Der ANBIETER darf erstellte Inhalte unentgeltlich für eigene Werbezwecke verwenden (z. B. Website, Social Media), sofern der KUNDE nicht ausdrücklich widerspricht.

17.5. Der KUNDE stellt den ANBIETER von Ansprüchen Dritter im Zusammenhang mit der Verwendung bereitgestellter Inhalte frei.

17.6. Ein Anspruch des KUNDEN auf Herausgabe unbearbeiteter Rohdaten, Quelldateien oder editierbarer Formate (z. B. offene Design-Dateien, Rohvideos oder unkomprimierte Originale) besteht nicht, sofern dies nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

18. Widerrufsrecht

Der ANBIETER schließt Verträge ausschließlich mit Unternehmern im Sinne des § 14 BGB. Ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht daher nicht.

19. Referenznennung

Der ANBIETER ist berechtigt, den KUNDEN als Referenz zu nennen und dabei auch geschützte Bezeichnungen, Logos oder Marken zu verwenden. Dies umfasst insbesondere die Darstellung auf der Website, in Präsentationen oder Social Media.

20. Schlussbestimmungen

20.1. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des ANBIETERS in Bruchsal.

20.2. Es gilt ausschließlich deutsches Recht unter Ausschluss des internationalen Privatrechts.

20.3. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Regelungen unberührt. An deren Stelle tritt eine Regelung, die dem wirtschaftlich Gewollten am nächsten kommt.

20.4. Änderungen dieser AGB werden dem KUNDEN schriftlich mitgeteilt. Widerspricht der KUNDE nicht innerhalb von zwei Wochen, gelten die Änderungen als akzeptiert.

21. Frist zur Inanspruchnahme der Leistung

21.1. Der KUNDE verpflichtet sich, die beauftragten Leistungen spätestens innerhalb von drei Monaten nach Rechnungsstellung bzw. Anzahlung aktiv abzurufen und seine Mitwirkungshandlungen zu erbringen (z. B. Onboarding, Terminkoordination).

21.2. Erfolgt innerhalb dieses Zeitraums keine Inanspruchnahme der Leistung, obwohl der KUNDE mindestens zweimal in Textform zur Mitwirkung aufgefordert wurde, ist der ANBIETER berechtigt, die Leistung dauerhaft zu verweigern.

21.3. In diesem Fall gilt die vereinbarte Vergütung dennoch als verdient. Ein Rückerstattungsanspruch des KUNDEN besteht nicht.

21.4. Verfall des Leistungsanspruchs bei Inaktivität des KUNDEN: Hat der KUNDE Leistungen des ANBIETERS ganz oder teilweise gebucht und unterbleibt nach Beginn der Leistungserbringung eine weitere Mitwirkung, Kommunikation oder Inanspruchnahme der Leistung durch den KUNDEN für einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten, so erlischt der Anspruch auf die (Rest-)Leistungserbringung durch den ANBIETER.
Die Frist beginnt mit dem Zeitpunkt der letzten nachweisbaren Aktivität des KUNDEN im Rahmen der Leistungserbringung – insbesondere mit dem letzten mitwirkungspflichtigen Handeln, der letzten Zahlung oder der letzten Rückmeldung per E-Mail, Telefon oder sonstigem Kommunikationskanal – je nachdem, welches Ereignis zuletzt eingetreten ist.
Nach Ablauf dieser Frist ist der ANBIETER dauerhaft von der Verpflichtung zur (Rest-)Leistungserbringung befreit. Die bereits vereinbarte und ggf. vollständig gezahlte Vergütung bleibt hiervon unberührt. Ein Anspruch auf Rückerstattung oder Nachholung der Leistung ist ausgeschlossen.
Der ANBIETER ist in diesem Fall nicht verpflichtet, übermittelte Inhalte, Dateien, Zwischenergebnisse oder sonstige Materialien weiterhin zu speichern oder aufzubewahren.

22. Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt

Wir haben diese Website und unsere Inhalte mit größtmöglicher Sorgfalt und unter Beachtung aller geltenden gesetzlichen Vorschriften erstellt.
Sollten dennoch Inhalte oder Darstellungen gegen gesetzliche Bestimmungen oder Rechte Dritter verstoßen oder geeignet sein, wettbewerbsrechtliche Bedenken auszulösen, bitten wir unter Berufung auf § 12 Abs. 1 UWG um eine unverzügliche, kostenfreie und hinreichend begründete Benachrichtigung in Textform.
Wir sichern zu, zu Recht beanstandete Inhalte innerhalb einer angemessenen Frist zu entfernen oder anzupassen, ohne dass die Einschaltung eines Rechtsbeistands erforderlich ist.
Die sofortige, kostenpflichtige Abmahnung ohne vorherige Kontaktaufnahme würde nicht dem wirklichen oder mutmaßlichen Willen des ANBIETERS entsprechen und wäre daher als Verstoß gegen die Schadenminderungspflicht sowie als missbräuchlich im Sinne des § 8 Abs. 4 UWG zu bewerten.